Die Heinrich-Schulz-Bibliothek bietet zweimal im Monat freitags um 17:00 Uhr ein Bilderbuchkino an. Beliebte Bilderbücher werden von unseren Bibliothekar:innen vorgelesen, während die Bilder fast kinogroß auf unserem Smartboard gezeigt werden.
Ein besonderes Bilderbucherlebnis!
Nach großem Erfolg weiten wir nun unser Angebot über die Sommerferien hinweg aus und ab Oktober erwartet Sie und Ihre Kleinen sogar ein wöchentliches Bilderbuchkino!
Nächste Termine:
11.07.2025
25.07.2025
08.08.2025
22.08.2025
05.09.2025
19.09.2025
Ab 10. Oktober 2025 jeden Freitag.
Ohne Anmeldung und kostenfrei!
Erfahrungsbericht
Wer schon immer wissen wollte, was der Unterschied zwischen dem Vorlesen eines normalen Bilderbuches und einem Bilderbuchkino ist und wie meine Erfahrungen damit sind, der/die sollte hier auf jeden Fall weiterlesen!:
Ich, Anna, bin seit 2017 Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf. Zunächst in der Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und nun fest angestellt, habe ich in den mittlerweile fast acht Jahren im Bezirk eine Menge gelernt. Ich lese fast täglich Kitagruppen Bilderbücher vor, da liegt es nahe, dass ich auch Erfahrung mit der Durchführung eines Bilderbuchkinos haben sollte. Tatsächlich muss ich aber gestehen, dass es bis vor ein paar Monaten noch ganz anders aussah. Es änderte sich erst in diesem Jahr, als das Bilderbuchkino in einer Stadtteilbibliothek im Bezirk als festes Veranstaltungsangebot etabliert wurde.
Ich lernte von den Kolleg:innen den Umgang mit dem Smartboard in Verbindung mit dem Bilderbuchkino kennen. So erweiterte ich meinen Horizont.
Das Besondere an einem Bilderbuchkino ist, dass die Bilder eines Bilderbuches auf einer Leinwand oder einem Bildschirm für eine größere Menschengruppe dargestellt werden können (bei uns in der Bibliothek auf einem Smartboard). Die Bilderbücher befinden sich schon auf dem Smartboard und sind lizenzfrei abrufbar, was bedeutet, dass sie sich jeder aus dem Internet von verschiedenen Buchverlagen kostenfrei herunterladen kann. Wenn ich stattdessen beispielsweise einer Kitagruppe ein Bilderbuch vorlese und nur das Buch in den Händen haltend die Bilder zeige, erreiche ich nicht so viele Kinderaugen, wie mit dem Bilderbuchkino. Beim Bilderbuchkino habe ich außerdem die Möglichkeit, bestimmte Stellen mit den Fingern zu vergrößern und so genauer darauf einzugehen.
Mittlerweile habe ich zwei Bilderbuchkinonachmittage durchgeführt. Um die 30 junge Zuschauer:innen sahen jeweils gespannt zu. Ob ich nun die Geschichte der kleinen „Heule Eule“ darbot oder den Löwen in den Kindern mit „Der Löwe in mir“ weckte – alle lauschten aufmerksam.
Ich freue mich schon auf die nächsten Termine. Ich hätte nie gedacht, das mir der Umgang mit dieser Technik so viel Spaß machen würde. Bei jedem Bilderbuchkino lerne ich mehr dazu.
Ich würde mich freuen Sie und Ihre Kinder bei meinem nächsten Bilderbuchkino begrüßen zu dürfen. Genauso geht es auch meinen Kolleg:innen, die abwechselnd mit mir alle zwei Wochen freitags Geschichten zum Leben erwecken, die bestimmt noch nicht jede:r kennt.
Ihre Anna