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Berlin liest ein Buch 2026: „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher – Lesung bei uns am 6.6.!

Auch in diesem Jahr verwandelt sich im Rahmen der Literaturaktion „Berlin liest ein Buch“ wieder einmal die ganze Stadt in einen großen Lesekreis. Das Buch, das in diesem Jahr zum Stadtgespräch werden soll, ist „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher.

Wie bereits in den Vorjahren wurde das Buch auf Ihren Vorschlag hin ausgewählt. Unter dem Motto „Berlin sucht ein Buch“ waren alle Besucher:innen der Öffentlichen Bibliotheken Berlins aufgefordert, ein geeignetes Werk für die Aktion vorzuschlagen. Es kamen über 600 Vorschläge zusammen.

Alle Literaturinteressierten sind ab sofort zur Lektüre eingeladen, um dann im Aktionszeitraum vom 24. Mai bis 7. Juni 2026 an zahlreichen Veranstaltungen in Berlin teilzunehmen. Zum Auftakt der Aktionswoche ist Daniela Dröscher am 24. Mai um 18 Uhr zu Gast in der Sendung „Die Literaturagenten“ auf radioeins und radio3.

Lesung in der Heinrich-Schulz-Bibliothek

Daniela Dröscher liest aus „Lügen über meine Mutter“
Samstag, 6. Juni 2026, 18 Uhr

Heinrich-Schulz-Bibliothek
Otto-Suhr-Allee 98, 10585 Berlin

Die Lesung ist barrierefrei zugänglich und wird mit Gebärdendolmetscher:in barrierearm gestaltet.

Das Buch

In „Lügen über meine Mutter“ erzählt Daniela Dröscher von einer Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre: Ihr kindliches Alter Ego muss miterleben, wie der Vater das Übergewicht der Mutter für alles verantwortlich macht, was ihm versagt bleibt. Er treibt diese Lüge so weit, zu behaupten, die Leibesfülle seiner Frau behindere seine Karriere. Aber was ist damals wirklich passiert?
In Daniela Dröschers „Kammerspiel namens Familie“ spiegeln sich Themen wie Feminismus, Patriarchat, Sorgearbeit, gesellschaftlicher Aufstieg und die Aufopferung der Mütter in zugleich bewegender wie kunstvoller Weise.

Die Autorin

Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin.  Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie ein Diplom in »Szenischem Schreiben« an der Universität Graz. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009, es folgten der Erzählband »Gloria« (2010) und der Roman »Pola« (2012) sowie das Memoir »Zeige deine Klasse« (2018).

Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet.

Der Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und ist bald im Kino zu sehen. Im April 2026 erscheint außerdem Daniela Dröschers neues Buch »Sprechen« und zwar in der Reihe »Leben« bei Hanser Berlin.