Mein Name ist Herbert. Ja, ganz offiziell. Nach einigem Hin und Her wurde mein Name vergangenen Freitag feierlich verkündet – ein großer Moment, selbst für einen wie mich. Zu verdanken habe ich ihn einer kreativen Schülerin der Carl-Orff-Grundschule, die beim Namenswettbewerb in der Adolf-Reichwein-Bibliothek den ersten Platz belegt hat. Herbert also. Ich finde, das passt hervorragend. Zur Feier des Tages gab es sogar eine kleine Veranstaltung: Heiko Werning von Citizen Conservation war zu Besuch und brachte sein Sachbuch über Reptilien mit. Gemeinsam mit einer neugierigen 3. Klasse tauchten wir tief in die Welt meiner Artgenossen ein. Die Kinder lauschten aufmerksam – und Heiko Werning staunte nicht schlecht über das beeindruckende Wissen, das die Kinder bereits über Reptilien und Amphibien mitbrachten. […]
Archiv des Tages: 28. April 2026
Zahlreiche Autoren und Autorinnen, die das kulturelle Leben ihrer Zeit mitgeprägt haben, sind in den Berliner Stadtteilen Wilmersdorf und Charlottenburg geboren oder haben dort Jahre ihres Lebens verbracht. In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) und dem Studiengang Schauspiel der Universiät der Künste Berlin (UdK) stellt die Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf einige von ihnen vor. In der zweiten Folge unserer Reihe „Literarische Heimat Charlottenburg-Wilmersdorf“ widmen wir uns zwei ausländischen Autoren, für die Berlin eine wichtige Durchgangsstation war, und einer Autorin, die bis zur Deportation durch die Nationalsozialisten ihr ganzes Leben lang in Berlin zuhause war: Fünfzehn Jahre lebte der exil-russische Schriftsteller Vladimir Nabokov (1899–1977) in Berlin, u.a. in der Nestorstraße in Halensee, bevor der vor der Oktoberrevolution Geflohene erneut […]