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Rezension – Leserfeedback zu unseren Bestsellern

Bewertungszettel vor Bestsellerregal

Über einige Monate hinweg haben wir Ihre Meinungen zu unseren Bestsellern gesammelt. In der Dietrich-Bonhoeffer- und Heinrich-Schulz-Bibliothek wurden fleißig Kritiken auf unseren Feedback-Karten hinterlassen.

Besonders gut kamen Haruki Murakamis neue Bestseller „Die Ermordung des Commendatore“ Band 1 und 2 an. Sie bekammen insgesamt vier „sehr gute“ und eine „phänomenale“ Bewertung.
Zu Band 1 wurde geschrieben:
„Ein typischer Murakami – abstrakt und doch präzise; ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.“ und
„Wunderbare Details von Personen, Räumlichkeiten und Gegenständen; tiefe Einblicke in die Psyche des Künstlers bei der Werkenstehung. Bei anhaltender Spannung und großer Freude auf Teil 2 – restlos begeistert!“
Band 2 wurde folgendermaßen rezensiert:
„Wieder ein rundum gelungenes Werk. Tiefsinnig, spannend und ich habe es mit großer Lust gelesen. Murakami ist ein begnadeter Erzähler. Freu mich schon auf weitere Bücher von ihm.“

Sven Regeners „Wiener Straße“ wurde als sehr amüsant empfunden:
„Es passiert nicht viel, aber die Dialoge sind köstlich. Habe viel gelacht.“
„Fast so witzig wie Herr Lehmann“ – „Finde ich auch, habe viel dabei gelacht – sehr überdacht das Ganze.“

Gegen das Vergessen und für eine bessere Zukunft werde zwei Bücher empfohlen.
„Unter der Drachenwand“ von Arno Geiger bietet eine „sehr informative Inneneinsicht der Judenverfolgung in Wien und Budapest. Erschütternd auch das Ausgeliefertsein im Krieg – Stellungsbefehl – ein wichtiges Buch gegen das Vergessen.“
Juli Zeh beschreibt in „Leere Herzen“eine Zeit um 2025, wie sie sein könnte. Sie verstärkt Tendenzen, die sich heute anbahnen: Brexit, Schrumpfen von Volksparteien, politisches Desinteresse, Egoismus, 80 Millionen Deutsche + 1 Millionen Flüchtlinge = ‚Krise‘. Ich sehe in dem Buch den Aufruf, sich für die Demokratie einzusetzen, damit Zustände wie 2025 nicht eintreffen können.“

„Stille Wasser“ von Donna Leon wurde ebenfalls „sehr gut“ rezensiert:
„Das Thema Umweltschutz wird hier sehr ergreifend aufgenommen! Hat mich gefesselt und nachhaltig beeindruckt!“

Gleiches gilt für „Tyll“ von Daniel Kehlmann. Vier „sehr gute“ und eine „phänomenale“ Bewertung wurden so in Worte gefasst:
„Die bildgewaltige Sprache lässt Bilder wie in einem Film entstehen. Man liest wie im Rausch!“
„Toll, besonders als Ergänzung zu den ganzen Infos im TV (30-jähriger Krieg)“

„Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky regte gleich drei Leser*innen zu Meinungsäußerungen an:
„Eine Überraschung besonders in der Sprache und der Leichtigkeit, komplizierte Vorgänge unseres Handels mit Humor zu beschreiben.“
„Es ist das schönste Buch, das ich je gelesen habe, weil alles so wahr ist.“
„Man mag es nicht aus der Hand legen – geht direkt ans Herz – Danke!“

Hingegen nicht so positiv bewertet wurde „Das Ministerium des äußersten Glücks“ von Autorin Arundhati Roy. Es bekam von einer/m Lesenden sogar nur zwei von fünf Sternen und ist damit „schlecht“.
„Große Enttäuschung nach dem wunderbaren ‚Gott der kleinen Dinge‘. Setzt zu viel Kenntnisse voraus über Verhältnisse in Indien.“

Der Thriller „The President is Missing“ des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und James Patterson bekam trotz drei „guter“ Sterne eine eher vernichtende Bewertung:
„Autor Clinton lässt in den Präsidentenalltag blicken. Die Rahmengeschichte ist wenig überzeugend – das übliche Getöse.“

 

Lust bekommen die Bücher selbst einmal in Augenschein zu nehmen und eine eigene Meinung zu bilden?
Ausleihbar sind sie in allen Bibliotheken des Bezirks.