Rezension zu “Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle

Die Geschichte handelt von einer kleinen Raupe, die niemals satt wird. Egal wie viel sie isst, es ist einfach nicht genug. Das Ganze geht so weit, dass sie eines Tages überhaupt nicht mehr an sich halten kann und viel zu viel isst. Dadurch bekommt sie Bauchschmerzen und kann tags darauf nur ein einziges Blatt zu sich nehmen. Aber, wer hätte es gedacht, sie verpuppt sich und wird zu einem wunderschönen Schmetterling!

Eric Carle vermittelt mit seiner Raupe Nimmersatt das erste Zählen. Kinder lernen spielerisch, dass die Raupe jeden Tag eine Frucht mehr zu sich nimmt. Angefangen am Montag mit einem Apfel, isst sie am Freitag schon fünf Apfelsinen und am Samstag gerät sie völlig außer Rand und Band. Nebenbei werden so die Wochentage vermittelt. Dadurch ist die Geschichte für die ganz Kleinen geeignet, aber auch für diejenigen, die schon verstehen, was bei der Metamorphose eines Schmetterlings passiert.

Besonders interessant an dem Buch finde ich, dass die Entwicklung der Raupe auf spielerische Art  dargestellt wird. Die Kinder lernen vom ersten Moment, der Geburt der Raupe bis zur Verpuppung, wie sie sich nach und nach entwickelt. Die bunten Illustrationen bewirken, dass die Lesenden sich mit dem Buch vertraut fühlen und Spaß beim Entdecken der Geschichte haben.

Anna Spetzke, Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr

 

Informationen zum Buch

Titel: Die kleine Raupe Nimmersatt

Autor: Eric Carle

Verlag: Gerstenberg

ISBN: 978-3-8369-5972-8